Wir plädieren für Transparenz

Bio ist für uns nicht perfekt, aber die beste Alternative, wenn es um Qualität, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit geht. Wir möchten, dass sich Verbraucher ganz bewusst für oder gegen unser Produkt entscheiden. Deshalb kommunizieren wir transparent und umfangreich alles, was wir über unsere Produkte und unsere Partner wissen: die Licht- und die Schattenseiten. Diese Vorgehensweise nennen wir ehrgeizig „Transparenz-Initiative“ und beleuchten bei all unseren Produkten die vier Aspekte Tierwohl, Soziales, Umwelt und Transparenz im Allgemeinen.

Wir besuchen unsere Hersteller, schauen bei der Produktion über die Schulter, prüfen die Arbeitsbedingungen vor Ort und stellen unzählige Fragen – auch die kritischen. Erst wenn wir überzeugt sind, ist der Grundstein für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gelegt.

Mehr über unsere Hersteller

Funda von Biopolar bei der Produktprüfung
Funda von Biopolar bei der Produktprüfung
Blick in den Kochtopf
Blick in den Kochtopf

Unser Team

Die Menschen hinter unseren Produkten sind die Stars. Ohne unsere Hersteller gäbe es schlichtweg keine Biopolar-Produkte. Ebenso nicht ohne unser Team aus dem Biopolar-Büro, das unsere Hersteller ausfindig macht und die Zusammenarbeit betreut. Damit ihr auch uns ganz ehrlich und transparent kennenlernt, haben wir Fragen gestellt und mit Gesten eine Antwort gegeben.

Mit Genuss die Welt verbessern?

Anke, Produktstrategin und Pizza-Expertin

Als Teilzeitkraft und Vollzeit-Mama ist Anke unsere absolute Powerfrau im Team. Sie hat Biopolar aufgebaut und steht voller Überzeugung für unsere Werte und unser Team ein. Anke ist Genussverfechterin höchsten Grades. Jedes Biopolar Produkt schmeckt dank ihr authentisch, intensiv und oberlecker. Ihrer großen Italienliebe verdanken wir unsere Pizzen.

Dein Biopolar Lieblingsprodukt?

Diana, Expertin für Eis, Fertiges und Fleischloses

Diana isst ganz schön fleischlos und steht daher voll auf unsere italienische Soja-Lasagne. Vegetarische Ernährung ist für sie nicht nur ein Trend, den sie im Marketing mit Hingabe und Professionalität lebt. Auf ihren Reisen durch die Welt hat sie Rezepte gesammelt und Kochkurse besucht. Sie ist unsere Expertin für ländertypische Fertiggerichte. Sie liebt gesundes Essen, doch Eiscreme ist ihre große, süße Sünde.

Warum die Öko-Branche?

Funda, Expertin für Pizzasnacks & Flammkuchen

Funda ging vor Jahren ein Licht auf, als sich die junge Mama mit Allergien auseinandersetzte, die durch industriell verarbeitete Lebensmittel verursacht werden. Fortan wuchs ihr Wunsch für die Bio-Branche zu arbeiten und so kam die Zahlenjongleurin als Quereinsteigerin zu Biopolar. Als unser Sprachengenie managt Funda die italienischen Pizza-Snacks und die französischen Flammkuchen.

Was sollte die QS nie tun?

Anne, Qualitätsmanagerin und Geflügel-Expertin

Bei all den lebensmittelrechtlichen Vorgaben und Verbandsrichtlinien gerät manch einer ins Verzweifeln. Anne hat fast immer den Durchblick. Was sie gar nicht mag, sind leere Marketing-Worthülsen auf Produktverpackungen. Als ziemlich coole Qualitätsmanagerin vertritt sie ihre Meinung stets mit Charme. Anne liebt Süßes wie Salziges, weshalb sie Gerichte gerne nachwürzt.

Dein Verhalten beim Einkaufen?

Kristina, Fleisch- und Fisch-Expertin

Kristina weiß, wie der Hase läuft oder noch besser wo der Fisch schwimmt. Sie ist unsere Fisch- und Fleischexpertin und hat die Aspekte Tierhaltung und Umwelt stets im Blick. Als junge Mama und Ökotrophologin kauft sie tierische Lebensmittel am liebsten auf dem Wochenmarkt und im Bio- Laden, wo sie sich der Herkunft sicher sein kann.

Ihr habt ein Anliegen und wollt mit uns in Kontakt treten?

Zu unseren Ansprechpartnern

Unser Klima Bewusstsein

Als Mitgestalter einer neuen Wirtschaftsethik richten wir unser gesamtes Handeln an den Basiswerten Nachhaltigkeit und gesunde Entwicklung für Mensch, Tier und Natur aus. Unsere ausschließlich biozertifizierten Lebensmittel unterliegen strengen Kontrollen. Wir sehen Bio-Landwirtschaft und- Produktion als die aktuell beste Alternative für eine umweltfreundliche Wirtschaftsweise an.

An erster Stelle steht für uns die Einsparung von Energie und Ressourcen entlang der kompletten Lieferkette. Wir arbeiten mit Partnern zusammen, die unsere Werte teilen und sich auf unterschiedliche Weise für Ressourcenminimierung und Umweltschutz einsetzen. Im Rahmen unserer Transparenz beleuchten wir auch diese Aspekte.

Mehr Details über unsere Hersteller

Was wir nicht vermeiden können, kompensieren wir und unterstützen damit Klimaschutz-Projekte zur Einsparung von CO2.

So vermeiden wir:

  • Für unseren Bürobetrieb beziehen wir von Beginn an Ökostrom.
  • Es gelten Mobilitätsregeln für Mitarbeiter z.B. Geschäftsreisen bevorzugt mit öffentlichen Verkehrsmitteln / Bahnfahrt vor Flugreise / keine Inlandsflüge.
  • Unsere wenigen Dienstwagen sind Gasfahrzeuge.
  • Für nachhaltige Finanzverwaltung arbeiten wir mit der ersten sozialen und ökologischen Bank Deutschlands zusammen.
  • Wir verwenden wo möglich umweltfreundliche Verpackungen und versuchen generell Verpackung einzusparen, z.B. kompostierbare Eisbecher, Pizzakartons aus 100 % Altpapier.
  • Wir arbeiten mit Ausnahme (Garnelen aus Honduras) nur mit Partnern aus Deutschland und Europa zusammen. Flugware ist tabu.
  • Wir bieten fleischfreie Alternativprodukte und bauen diesen Bereich in den nächsten Jahren aus.

So vermeiden z.B. unsere Partner:

  • Unsere Pizzasnacks werden mit 100 % Solarstrom produziert.
  • Die Herstellung unserer Geflügelprodukte erfolgt mit Abwärmenutzung, Wärmerückgewinnung sowie mit Solarstrom.
  • Unsere Eisproduktion erfolgt mit Solarstrom, zur Kühlung wird Regenwasser aufbereitet.
  • Alle Partner verarbeiten aus Überzeugung weitestgehend Rohstoffe, die aus der Region oder dem eigenen Land stammen

So kompensieren wir:

Durch die unabhängige Klimaschutzagentur Nature Office haben wir die Treibhausgasemissionen für unsere unternehmerischen Aktivitäten und die Herstellung unserer Produkte errechnen lassen. Diese bildet den gesamten Lebenszyklus der Produkte ab: von Anbau über Herstellung, Verpackung, Transport, Verfügbarkeit im Laden bis zur Zubereitung durch den Konsumenten. Die Auswertung der Bilanzierung hilft uns dabei unsere Prozesse weiter zu optimieren.

CO2 Footprint 2021 (in t CO2-eq)

Bürobetrieb & Aktivtäten: 75 t CO2-eq
Biopolar Produkte: 2.477 t CO2-eq

Tiefkühlen und Klima

Herstellung, Lagerung und Transport von Tiefkühlprodukten sind mit einem hohen Energieverbrauch verbunden. Im Vergleich zu anderen Formen der Haltbarmachung wie Konserve oder Glas sind die Treibhausgasemissionen dennoch geringer.

Beispiele:

Erbsen, tiefgefroren: 1,2 kg CO2-eq / kg  vs. Erbsen im Glas/Dose: 1,7 kg CO2-eq / kg

Gleiches gilt auch für TK-Pizza, die einen sehr ähnlichen Verbrauch wie gekühlte Pizza hat.

Beim Fertiggericht Hühnerfrikassee fällt der CO2-Ausstoß sogar etwas geringer aus als bei eigener Zubereitung:

Hühnerfrikassee, tiefgefroren: 2,24 kg CO2-eq / kg vs. selbst zubereitet: 2,37 kg CO2-eq / kg

(Quellen: ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung; www.geo.de)

Mehr über die Klimabilanz von Tiefkühlkost.

Licht- und Schattenseiten

Das Kompensieren von unverzichtbaren Treibhausgasen ist für uns aktuell eine sehr sinnvolle Maßnahme für weltweiten Klima- und Menschenschutz. Wir wollen das Ganze verstehen und beleuchten hier die für uns positiven und negativen Aspekte der Klimaneutralität durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten.

  • Unser Partner nature office ist eine unabhängige und sehr erfahrene Agentur, die Klimaschutz vor allem durch ein eigenes und direkt organisiertes Projekt betreibt.
  • Freiwillige Kompensation ist die wirksamste Maßnahme im kurzfristig umsetzbaren und notwendigen Klimaschutz und sollte parallel mit dem Vermeiden und Reduzieren realisiert werden.
  • Die Analyse des CO2-Footprints ist eine sinnvolle Maßnahme für Unternehmen, um ihren Ausstoß transparent zu machen. Sie ist die Grundlage für effektive Reduktion entlang der gesamten Wertschöpfung.
  • Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich besonders im globalen Süden bemerkbar. Klimaschutz in Ländern, wo die Auswirkungen stark zu spüren sind (z.B. Türkei), ist daher sinnvoll.
  • Gebündelte Projektgelder (über eine Agentur) können gezielt und effizienter eingesetzt werden als einzelne kleine Beträge.
  • Wir kompensieren den kompletten Produktzyklus (alles was geht), auch die Zubereitung durch den Konsumenten.
  • Nur etwa 60 % der Kompensationsgelder fließen tatsächlich in das Schutzprojekt, die restlichen Kosten entfallen auf Verwaltung und Organisation.
  • Mit dem Kauf von Schutzzertifikaten wird Greenwashing betrieben, da sich auch Unternehmen mit einem hohen und nicht nachhaltigen Ansatz Co2-Neutralität „erkaufen“ können. Das Vermeiden sollte daher immer an erster Stelle stehen.
  • Das Wort „klimaneutral“ ist rechtlich nicht geschützt, weshalb es inflationär eingesetzt werden kann und oft nicht im Zusammenhang mit Kompensationszahlung verstanden wird. Wir achten auf den Zusatz „klimaneutral durch Co2-Kompensation“ bei unserer Kommunikation.
  • Es gibt aktuell keine einheitliche, staatliche/europäische Zertifizierung für Klimaneutralität (wie z.B. die Bio Zertifizierung), was die Vergleichbarkeit für den Verbraucher schlichtweg unmöglich macht.
  • Klimaschutzzertifikate sind zu sehr unterschiedlichen Preisen zu erwerben (von nur 2 bis 28 €/Stand 2021) und werden für Unternehmen auch oft vergünstigt angeboten, je nachdem, in welchem Land Klimaschutz betrieben wird. Für den Konsumenten lässt sich dies allein durch das klimaneutral-Logo nicht nachvollziehen.
  • Herstellung, Transport und Lagerung von Tiefkühlprodukten sind per se energieaufwendig, dafür haben sie aber auch viele Vorteile wie Haltbarkeit, Portionierbarkeit, weniger Lebensmittelverschwendung u.v.m.