»Mit ökologischer Aufzucht bewahren wir die Wildbestände in unseren Meeren. Antibiotika, Chemikalien und genmanipuliertes Futter sind dabei tabu.«

The Irish Organic Salmon Company

In Rinmore Ballylar, ganz im Norden Irlands, wird unser Lachs von The Irish Organic Salmon Company (TIOSC) verarbeitet. Die Fische werden in sechs ökologischen Aquakulturen an der atlantischen Westküste des Landes aufgezogen.

Naturland Aufzucht

Ebenso wie die Verarbeitung ist die Aufzucht der Lachse nach Naturland Richtlinien zertifiziert. Im Vergleich mit konventioneller Zucht haben die Fische einen vier- bis fünfmal so großen Lebensraum. Sie bekommen ausschließlich kontrolliertes Bio-Futter, das unter anderem aus Fischöl und Fischmehl von Resten der Speisefischverarbeitung besteht. Chemikalien sind tabu. Außerdem wird der Nährstoffeintrag aus der Aufzucht streng kontrolliert und die nötigen Abstände zu natürlichen Wanderrouten von Wildfischbeständen eingehalten.

Lachsfischer Kevin an der Aquakultur
Lachsfischer Kevin an der Aquakultur
Küstenlandschaft von Nordirland
Küstenlandschaft von Nordirland

Licht- und Schattenseiten

Bio ist nicht perfekt, aber aus unserer Sicht die beste Alternative, wenn es um Qualität, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit geht. Wir wollen das Ganze verstehen und beleuchten hier die positiven und negativen Aspekte unserer Produkte.

  • EG-Bio, Naturland und Bio Suisse zertifiziert (artgerechte Haltung, niedrige Besatzdichten, Bio-Futter, Naturheilverfahren bevorzugt, zeitnahe Schlachtung nach Fang)
  • großzügige Gehege mit vielen Strömungen im Nordatlantik, dadurch mehr Bewegung als bspw. norwegischer Lachs in Fjorden
  • Gründungsmitglied des irischen Umweltschutzprogramms „Origin Green Food sustainability programme“.
  • Regulierung der Anzahl an Aquakulturen durch die Irische Regierung
  • Einsatz von sog. Putzerfischen (Lippfische) zur Prävention und Bekämpfung von Lachsläusen
  • Kooperation mit Frischwassermuschelprojekt
  • Fang und Verarbeitung an einem Ort, direkter Transport nach Deutschland mit einmaligem Umladen
  • wichtiger Arbeitgeber in strukturschwacher Region, der 25 % mehr als den staatlichen Mindestlohn zahlt
  • trotz ausländischem Mutterkonzern hauptsächlich Mitarbeiter aus der Region
  • hohe Eigenverantwortung, inhaltliches Mitspracherecht und Förderung der Mitarbeiter
  • Förderung sozialer Projekte vor Ort
  • Aquakultur entspricht nicht der natürlichen Lebensweise von Lachsen
  • obwohl unabhängig in Geschäftsentscheidungen, gehört das Unternehmen zum multinationalen Mutterkonzern MOWI mit Sitz in Norwegen, dem weltweit größten Lachszüchter, der an Profitmaximierung interessiert ist und dessen konventionelle Aquakulturen z.B. in Chile für uns aus ökologischer und sozialer Sicht nicht vertretbar sind